Verzugsgebühren/Mahnungsgebühren zu einer Rechnung hinzufügen

 

Verzugsgebühren werden auf eine Rechnung aufgeschlagen, wenn eine Zahlung nicht innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens (Fälligkeitsdatum) erfolgt ist. Diese Gebühren entschädigen die Verzögerung und tragen zu pünktlichen Zahlungen bei.

Im Folgenden erfährst du, wie Verzugsgebühren erstellt und an deinen Kunden gesendet werden können.

⚠️WICHTIG: Vergewissere dich, dass du in deinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf eine Verzugsgebühr für verspätete Zahlungen hingewiesen hast und dass diese Information auch auf deinen Rechnungen ersichtlich ist. Wenn dies nicht der Fall ist, bist du rechtlich nicht in der Lage, eine Verzugsgebühr in Rechnung zu stellen. 

Erstell eine neue Rechnung für Verzugsgebühren

  1. Erstell eine Zahlungserinnerung/Mahnung: Bevor du eine Rechnung für eine Verzugsgebühr an deinen Kunden schickst, kannst du eine Zahlungserinnerung/Mahnung für die ursprüngliche Rechnung verschicken. Diese kannst du manuell erstellen oder du kannst automatische Zahlungserinnerungen in Zervant einrichten. Weitere Informationen dazu findest du hier: Zahlungserinnerungen/Mahnungen erstellen
  2. Leg eine Verzugsgebühr fest: Leg vor der Erstellung der Rechnung den Betrag der Verzugsgebühr fest. Dabei kann es sich um einen festgelegten Gebührenbetrag handeln oder um einen Prozentsatz.
  3. Erstelle eine neue Rechnung: Geh dafür zu den Feldern >Rechnungen und auf >Neue Rechnung.
  4. Rechnungsinformationen: Gib in der Rechnung einen eindeutigen Titel an, z. B. "Verzugsgebühr für Rechnung Nr. XXXX". Achte darauf, dass du die ursprüngliche Rechnungsnummer im Nachrichtenfeld angibst.
  5. Gib den Betrag der Gebühr an: Füge eine Produktlinie mit der Gebühr des Zahlungsverzuges als Betrag hinzu. Die Produktart für die Gebühr ist eine Dienstleistungen.

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Bitte Beachte:

- Premium Abonnements: Denk daran, dass einige Funktionen, wie zum Beispiel Zahlungserinnerungen/Mahnungen, nur mit einem Premium Abonnement verfügbar sind.
- Online Banking: Aktiviere Online Banking damit es für deine Kunden einfacher ist, Rechnungen sowie Verzugsgebühren zu zahlen.

 

Fazit:

Das Hinzufügen von Verzugsgebühren in Zervant ist einfach. Dies hilft nicht nur, einen gesunden Cashflow zu erhalten, sondern stellt auch sicher, dass die Richtlinien deines Unternehmens eingehalten werden. Zusätzliche Kosten für Verzugsgebühren solltest du gegenüber deinem Kunden immer klar kommunizieren.

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